KWF-Thementage 2026: Pfanzelt zeigt autonomen Moritz FR75

Am 23. und 24. September 2026 finden im Raum Ulm bei Staig die 7. KWF-Thementage statt. Unter dem Leitthema „Junge Wälder im Klimawandel“ stehen die Jungwuchs- und Jungbestandspflege sowie innovative Verfahren und Technik für den Wald der Zukunft im Mittelpunkt. Pfanzelt Maschinenbau präsentiert dort die Forstraupe Moritz FR75 in verschiedenen Anwendungen und zeigt erstmals offiziell die neue hochpräzise Spurführung SMART COMMAND / SMART GUIDE.

Die KWF-Thementage 2026 richten sich insbesondere an Beschäftigte in Forstverwaltungen von Ländern und Kommunen, Forstunternehmen sowie Waldbesitzer. Entlang des Rundwegs werden praxisnahe Lösungen für die Bewirtschaftung und Pflege junger Wälder vorgestellt. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Fachvorträge, Diskussionen und zahlreiche Aussteller aus der Forstbranche.

Moritz FR75 live im Einsatz

Pfanzelt zeigt auf den KWF-Thementagen, wie sich moderne Mechanisierung mit einer naturnahen und bodenschonenden Waldbewirtschaftung verbinden lässt. Im Mittelpunkt steht die Forstraupe Moritz FR75, die durch ihren niedrigen Bodendruck und ihre vielseitigen Anbaumöglichkeiten unterschiedliche Arbeitsschritte bei Wiederbewaldung, Kulturpflege und Flächenvorbereitung übernehmen kann.

Im praktischen Einsatz werden unter anderem verschiedene Verfahren und Anbaugeräte präsentiert. Dazu gehören die Containerpflanzmaschine Plantomat für den automatisierten Pflanzvorgang inklusive Vorbereitung des Pflanzplatzes, der Forstmulcher MAX zur Vorbereitung von Saat- und Pflanzflächen sowie die Sä-Streifenfräse. Damit zeigt Pfanzelt unterschiedliche Möglichkeiten für eine effiziente und gleichzeitig bodenschonende Bearbeitung von Waldflächen.

Premiere: Moritz FR75 mit SMART COMMAND / SMART GUIDE

Ein besonderes Highlight der KWF-Thementage 2026 ist die erstmalige offizielle Präsentation der Moritz FR75 mit dem hochpräzisen Lenksystem SMART COMMAND / SMART GUIDE von Reichhardt. Die neue Lösung unterstützt den Bediener bei der exakten Spurführung und eröffnet insbesondere bei systematischen Arbeiten auf größeren Flächen neue Möglichkeiten.

Über ein oberhalb der Funkfernsteuerung angebrachtes Tablet lassen sich Fahrspuren planen, verwalten und überwachen. Neben klassischen A-B-Linien können individuelle Kurvenlinien eingelernt oder Punkte direkt über die Kartenansicht definiert werden. Die Moritz folgt anschließend der geplanten Fahrlinie.

Die Positionierung erfolgt über GPS-RTK-Technologie und ermöglicht eine Spurgenauigkeit von 1 bis 2 Zentimetern. Dadurch können Fahrspuren exakt reproduziert, Überlappungen reduziert und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden.

Präzise Spurführung – der Fahrer behält die Kontrolle

Bei SMART COMMAND / SMART GUIDE handelt es sich nicht um einen vollständig autonomen Fahrbetrieb. Der Bediener bleibt jederzeit verantwortlich und gibt die Fahrbewegung aktiv über den Fahrjoystick vor. Er bestimmt dabei auch die Geschwindigkeit. Das Lenksystem übernimmt währenddessen die automatische Spurführung.

Greift der Bediener selbst in die Lenkung ein, erkennt das System dies unmittelbar und deaktiviert den automatischen Lenkmodus. Mit der optionalen Erweiterung SMART TURN können zusätzlich Vorgewendeflächen definiert und Wendemanöver unterstützt werden. So lässt sich die Moritz kontrolliert auf die jeweils nächste Fahrspur führen.

Gerade bei wiederkehrenden und flächenbezogenen Arbeiten kann die präzise Spurführung dazu beitragen, den Fahrer zu entlasten und gleichzeitig gleichmäßige sowie reproduzierbare Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Forschung und Praxis rund um die Moritz

Pfanzelt ist außerdem gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bei den KWF-Thementagen vertreten. Am Exkursionspunkt 03 im Rundkurs werden unter anderem aktuelle Studienergebnisse der HSWT zur flächigen Befahrung mit der Forstraupe Moritz vorgestellt. Damit verbindet der Messeauftritt praktische Maschinenvorführungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Befahrung und bodenschonenden Bewirtschaftung. Diese Zusammenarbeit wird auch in der Einladung zu den KWF-Thementagen hervorgehoben.

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