Allgäuer Bauernblatt - Hilfswinde für den Steilhang

Die Forstarbeit ist zumeist schwer. Seil­arbeiten in anspruchsvollem, steilem Gelände gehören zudem wohl zu den Arbeiten im Wald mit der höchsten körperlichen Beanspruchung. Für den Einsatz beim Seilen in Hanglagen und Bergwäldern hat Pfanzelt deshalb eine Seilrückholwinde vorgestellt. Das Prin­zip einer Hilfswinde für Forstarbeiten ist dabei nicht neu. Pfanzelt hat dieses aufgegriffen und verfeinert.

Die Seilrückholwinde von Pfanzelt ist als Option für alle Pfanzelt Forstseil­winden verfügbar, kann jedoch prob­lemlos auch bei älteren Pfanzelt Drei­punktseilwinden sowie Seilwinden an­derer Hersteller nachgerüstet werden. Der Hydraulikmotor des Antriebes, der über ein Schleppersteuergerät ge­speist wird, verfügt über eine Zugkraft von 300 kg. Die Seiltrommel hat ein Fassungsvermögen von 240 m Kunst­stoffseil. Das Verfahren ist dabei ein­fach und effektiv zugleich. Zum Auf­bau der Seilstrecke kann die Trommel ausgekuppelt werden. Ein sehr leichter Seilauszug ist damit garantiert. Sobald das Hilfsseil eingebaut ist, kann die­ses das Forstseil inkl. Chockerketten bergauf ziehen. Die Steuerung erfolgt ergonomisch über die vorhandene Funksteuerung. Beim Einziehen des Rückeseiles wird das Hilfsseil auto­matisch abgespult. Um zwischen dem Seilen Stämme wegzurücken ohne die Hilfs-Seilstrecke abzubauen, können Turm und Seiltrommel von der Drei­punktseilwinde demontiert werden. Der Aus- und Wiedereinbau dauert nur zwei Minuten. Nach dem Wegrü­cken der Stämme ist wieder ein ergo­nomisches Seilen möglich. 

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