Am Vormittag erklärten die Hersteller ihre Maschinen, die sie anschließend auch vorführten. Nach einer Stärkung vom Grill konnten die Besucher sie aber auch selbst ausprobieren. ,,Auf Messen ist so etwas nicht immer möglich. Uns war es wichtig, die Maschinen in einem echten Umfeld zu zeigen - im Wald. Gleichzeitig wollten wir Zeit für die Besucher haben", erläutert Peter Voderholzer von Pfanzelt das Konzept.
Die Firmen Posch, Pfanzelt und Eschlböck kennen sich schon länger und entwickelten die Idee gemeinsam. Ohne Überschneidungen im Produktsortiment zeigten sie Lösungen für die Praxis, wobei die Maschinen - die Forstraupe Moritz und der PM Trac von Pfanzelt, der Biber-Hacker von Eschlböck und der Holzspalter Ferdinand von Posch - jeweils nur einen Ausschnitt aus dem Produktprogramm abbildeten.
Bei Waldwärts gibt es keine Maschinen zu sehen, die nur herumstehen und blank poliert sind. Der Besuch der Veranstaltungen ist nur nach Anmeldung möglich, die Standorte werden öffentlich nicht bekanntgegeben, ,,damit sie nicht überlaufen werden", so Peter Voderholzer: ,,Wir wollen Fachpublikum." Diesen Anwendern stehen Produktmanager und Techniker für den direkten Austausch zur Verfügung.
Mit der Resonanz sind die Hersteller sehr zufrieden. Mit jedem Standortwechsel seien die Demonstrationen mehr „aus einem Guss gewesen", mit einem Besucherrekord beim Abschluss in Österreich. Waldwärts bleibt eine Veranstaltung von Posch, Pfanzelt und Eschlböck, es kommen keine anderen Hersteller hinzu. Der Beginn, in den für alle Firmen vertrauten Gebieten in Süddeutschland und Österreich, stellte bereits die Weichen für die Zukunft: Im Frühjahr 2026 wird es in Nord- und Ostdeutschland mehrere Waldwärts-Termine mit anderen Maschinenzusammensetzungen geben, sowie drei in Österreich, einer davon direkt an der Schweizer Grenze. Für das Jahr 2027 gibt es Pläne, die Tour auf Länder wie Frankreich auszuweiten.
Pfanzelt ist mit praxisnahen Demotouren schon seit einigen Jahren erfolgreich und zieht sich von Messen ohne Demonstrationsflächen zurück. Ende November zeigte der Hersteller mit Partnern an sieben Standorten in Deutschland und Luxemburg moderne Maschinenkonzepte für die Landschaftspflege. Die eigenen Maschinen wie den Geräteträger Moritz, PM Trac und den kommunalen K Trac ergänzten Anbaugeräte von Eschlböck, Dücker, Westtech, Ufkes Greentec und Kema Kersten. Zu den sieben Terminen der Landschaftspflege-Tour kamen rund 700 Besucher, das erfüllte die Erwartungen von Pfanzelt. Im Jahr 2026 wird der Hersteller mit seinen Partnern drei Touren anbieten: zur Landschaftspflege, zu Aufforstung und Waldumbau sowie Waldwärts.
Max Riemann
