Forst & Technik - Gemeinsam Waldwärts

Unter dem Namen Waldwärts haben die Firmen Posch, Pfanzelt und Eschlböck im Oktober ein neues Format zur Demonst­ration ihrer Maschinen gestartet. An vier Standorten in Süddeutschland und Öster­reich erlebten über 1.000 Besucher Forst­technik live und praxisnah.

Am Vormittag erklärten die Hersteller ihre Maschinen, die sie anschließend auch vorführten. Nach einer Stärkung vom Grill konnten die Besucher sie aber auch selbst ausprobie­ren. ,,Auf Messen ist so etwas nicht immer möglich. Uns war es wichtig, die Maschi­nen in einem echten Umfeld zu zeigen - im Wald. Gleichzeitig wollten wir Zeit für die Besucher haben", erläutert Peter Voder­holzer von Pfanzelt das Konzept.

Die Firmen Posch, Pfanzelt und Eschl­böck kennen sich schon länger und ent­wickelten die Idee gemeinsam. Ohne Überschneidungen im Produktsortiment zeigten sie Lösungen für die Praxis, wobei die Maschinen - die Forstraupe Moritz und der PM Trac von Pfanzelt, der Bi­ber-Hacker von Eschlböck und der Holz­spalter Ferdinand von Posch - jeweils nur einen Ausschnitt aus dem Produktpro­gramm abbildeten.

Bei Waldwärts gibt es keine Maschinen zu sehen, die nur herumstehen und blank poliert sind. Der Besuch der Veranstal­tungen ist nur nach Anmeldung möglich, die Standorte werden öffentlich nicht be­kanntgegeben, ,,damit sie nicht überlaufen werden", so Peter Voderholzer: ,,Wir wollen Fachpublikum." Diesen Anwendern stehen Produktmanager und Techniker für den direkten Austausch zur Verfügung.

Mit der Resonanz sind die Hersteller sehr zufrieden. Mit jedem Standortwech­sel seien die Demonstrationen mehr „aus einem Guss gewesen", mit einem Besu­cherrekord beim Abschluss in Österreich. Waldwärts bleibt eine Veranstaltung von Posch, Pfanzelt und Eschlböck, es kom­men keine anderen Hersteller hinzu. Der Beginn, in den für alle Firmen vertrauten Gebieten in Süddeutschland und Öster­reich, stellte bereits die Weichen für die Zukunft: Im Frühjahr 2026 wird es in Nord- und Ostdeutschland mehrere Wald­wärts-Termine mit anderen Maschinenzusammensetzungen geben, sowie drei in Österreich, einer davon direkt an der Schweizer Grenze. Für das Jahr 2027 gibt es Pläne, die Tour auf Länder wie Frank­reich auszuweiten.

Pfanzelt ist mit praxisnahen Demotou­ren schon seit einigen Jahren erfolgreich und zieht sich von Messen ohne Demons­trationsflächen zurück. Ende November zeigte der Hersteller mit Partnern an sie­ben Standorten in Deutschland und Lu­xemburg moderne Maschinenkonzepte für die Landschaftspflege. Die eigenen Maschinen wie den Geräteträger Moritz, PM Trac und den kommunalen K Trac ergänzten Anbaugeräte von Eschlböck, Dücker, Westtech, Ufkes Greentec und Kema Kersten. Zu den sieben Terminen der Landschaftspflege-Tour kamen rund 700 Besucher, das erfüllte die Erwartun­gen von Pfanzelt. Im Jahr 2026 wird der Hersteller mit seinen Partnern drei Touren anbieten: zur Landschaftspflege, zu Auf­forstung und Waldumbau sowie Wald­wärts.

Max Riemann

 

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